Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg

Repräsentationen der deutschen Hauptstadt im Spielfilm sind vielfältig. Die diversen Genres die in ihr gedreht wurden sind ebenso breit gefächert wie die Epochen in denen diese Filme entstanden: Von Dokumentarfilmen der 1920er Jahre wie Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt über den deutschen Film der 1970er/80er Jahre – z.B. Der Himmel über Berlin – , bis hin zum gegenwärtigen Kino um Bridge of Spies oder Victoria. Es ist jedoch die Gegenüberstellung von Ost- und Westberlin in zwei Filmen um die Jahrtausendwende, die zwei teilweise verklärende Konzepte visualisiert. In Leander Haußmanns Filmen Herr Lehmann und Sonnenallee werden Ost wie West aus einer besonderen Perspektive gezeigt, die gezeigten Bilder zeichnen sich wie folgt: Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg weiterlesen

Werbeanzeigen

Operation Kino: Montage ist kein Experiment – Gastbeitrag von Julia Mehr

Filmfestivals sind eine tolle Gelegenheit, seine Sehgewohnheiten zu brechen. Mein Highlight im Programm sind dann immer die Kurzfilmwettbewerbe. Denn gerade für Kurzfilme fehlt es meiner Meinung nach an Möglichkeiten der Distribution neben der Festival-Szenerie. Maximal werden Kurzfilme als Vorfilme zum Hauptfilm gezeigt. Dabei erzählen sie in kürzester Zeit eine Geschichte – und das ist eine Kunst! Operation Kino: Montage ist kein Experiment – Gastbeitrag von Julia Mehr weiterlesen

Blockbuster: Ein Kanadier und ein Brite retten das Hollywoodkino

Der Status des Blockbusters hat sich grundlegend verändert. Diese Entwicklung, vor zwei Wochen ausführlich angesprochen, soll hier nun aus einer anderen Perspektive betrachtet werden, denn: sie sind noch vorhanden. Filme wie Jurassic Park, Stirb Langsam oder Alien existieren noch. Klassische Unterhaltung, die ihre Geschichte von A bis Z erzählt und den Zuschauer dabei in ihre Welt mitnimmt, ohne ihn für den nächsten Kinobesuch zu konditionieren. Blockbuster: Ein Kanadier und ein Brite retten das Hollywoodkino weiterlesen

Mauro Pinterowitsch: Im selben Boot und Atmosphäre im Kurzfilm

Große Epen mit mehreren Stunden Laufzeit wie Lawrence von Arabien, Doktor Schiwago oder The Good, The Bad and The Ugly ziehen die Zuschauer durch das Aufbauen einer eindrucksvollen Welt und ihrer ganz eigenen Stimmung in ihren Bann. Im selben Boot ist der erste Schritt in Richtung szenischer Film von Regisseur, DoP und Autor Mauro Pinterowitsch und zeigt in nur sieben Minuten, dass auch ein Kurzfilm durch dichte und glaubwürdige Atmosphäre überzeugen kann. Mauro Pinterowitsch: Im selben Boot und Atmosphäre im Kurzfilm weiterlesen