Kopfkino: Zwischen räumlicher Enge und freier Vorstellungskraft

Es lässt sich darüber streiten ob die Bildgewalt und die Möglichkeit große, schöne Bilder auf großen Leinwänden abzubilden als größte Stärke des Kinos anzusehen ist. Ein Genre des Films widerspricht dieser These jedoch grundsätzlich und schafft es dennoch beeindruckende Bilder zu schaffen, die jeder Zuschauer für sich selbst zeichnet. Kopfkino: Zwischen räumlicher Enge und freier Vorstellungskraft weiterlesen

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Videodrome: Die Glitschigkeit des David Cronenberg

Um dem extrem heißen Hochsommer einen umso schaurig-düsteren Herbst folgen zu lassen, möchte ich euch Leser heute mit einigen Impressionen aus David Kronenbergs Videodrome konfrontieren. Videodrome: Die Glitschigkeit des David Cronenberg weiterlesen

Stadtbilder: Repräsentation von Städten im Film

Die Abbildung des Wirklichen durch das Medium Film wird seit seiner Erfindung diskutiert, ob aus kritisch reflektierter oder inszenierend schöpferischer Perspektive. Werkzeuge wie etwa Kameraführung und Farbgebung auf der Bildebene, Musik und Sprache auf der Tonebene oder die narrative Verkettung von Bildern und Szenen ermöglichen es den Schöpfern um den Regisseur den Zuschauer mit diversen Repräsentationen zu konfrontieren. Gerade am Beispiel von Städten, lässt sich die Nähe (oder Ferne) dieser zu den realen Orten anschaulich diskutieren. Stadtbilder: Repräsentation von Städten im Film weiterlesen

Blogparade: Die 10 schönsten Filmposter

In der weiten Welt des Internets findet sich eine unendliche Vielfalt an von Fans gestalteten Filmplakaten: häufig kreativ und gelungen, manchmal weniger ansehnlich. Eine Gemeinsamkeit die sie jedoch fast alle verbindet ist die deutliche Abhebung von den originalen Plakaten, welche den Film tatsächlich bewerben. Diese erfüllen häufig generisch nur den auf die Zielgruppe abgestimmten Bewerbungszweck und verpassen die Chance gestalterisch und künstlerisch herauszustechen. Ihre Motive sind dabei häufig so einfallslos, sodass sich Ma-Go von Ma-Go Filmtipps herrlich darüber auslassen kann. Blogparade: Die 10 schönsten Filmposter weiterlesen

Blue Velvet: David Lynch’s seltsame Welt des Guten und Bösen

Nach der Rückkehr aus der Sommerpause: David Lynch’s Film Blue Velvet ist eine vielschichtige, in Teilen surreale Abhandlung menschlicher Konflikte. Die klassische Dichotomie Gut gegen Böse wird ebenso personifiziert und symbolisch aufbereitet wie das alles überragende Thema Traum gegen Realität. Es zeigen sich schon Mitte der 1980er Jahre Stilmittel und Interessen Lynchs, wie sie später noch in Twin Peaks auftauchen sollen. Lynch demontiert durch geschickte und teils ironisch plakative Mittel die perfekte Welt der amerikanischen Vorstadt und lässt den Zuschauer durch Kyle Maclachlans Augen hinter die Fassade blicken. Blue Velvet: David Lynch’s seltsame Welt des Guten und Bösen weiterlesen