Reimagined: Hemingways The sun also rises

Ernest Hemingways erster Roman Fiesta, oder im Original: The Sun Also Rises, beschreibt den Lebensstil und die Umgänge der sogenannten verlorenen Generation, zwischen den undurchdringlichen Rauchschwaden des nach Pastis und Whiskey-Soda riechenden Pariser Nachtlebens, und den sonnendurchfluteten Buchenwäldern der baskischen Hügellandschaften. Schon im Jahr 1957 wurde das Werk mit Tyrone Powers und Ava Gardner in den Hauptrollen verfilmt, blieb der Vorlage aber ihre Tiefgründigkeit und lebendigen Milieus schuldig. Entgegen der öffentlichen Kritik an Zahl und Umfang gegenwärtiger Remakes ist die Reimagination dieses Werks durchaus einen Gedanken wert. Reimagined: Hemingways The sun also rises weiterlesen

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Male Leads: Lucas Hedges

Lucas Hedges ist ein in der Öffentlichkeit der populären Filmindustrie eher unscheinbarer Name, doch der 1996 in New York geborene Schauspieler hat es geschafft sich über verschiedene kleine Auftritte und Nebenrollen in die Reichweite interessanter Figuren zu manövieren und sollte gerade in dieser Zeit unter Beobachtung stehen. Male Leads: Lucas Hedges weiterlesen

Gotham City: Kriminelle Großstadt oder fantastischer Moloch

„[Fiktive] Orte erzählen […] Geschichten, in die wir uns zuweilen ebenso hineinträumen können wie in Wolkenbilder am Himmel oder jene Landschaften, die zwischen Tag und Dämmerung unsere Aufmerksamkeit für zumindest einen Augenblick bannen können. Lassen Sie sich mitnehmen an die Orte der Fantasie …“ Gotham City: Kriminelle Großstadt oder fantastischer Moloch weiterlesen

Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg

Repräsentationen der deutschen Hauptstadt im Spielfilm sind vielfältig. Die diversen Genres die in ihr gedreht wurden sind ebenso breit gefächert wie die Epochen in denen diese Filme entstanden: Von Dokumentarfilmen der 1920er Jahre wie Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt über den deutschen Film der 1970er/80er Jahre – z.B. Der Himmel über Berlin – , bis hin zum gegenwärtigen Kino um Bridge of Spies oder Victoria. Es ist jedoch die Gegenüberstellung von Ost- und Westberlin in zwei Filmen um die Jahrtausendwende, die zwei teilweise verklärende Konzepte visualisiert. In Leander Haußmanns Filmen Herr Lehmann und Sonnenallee werden Ost wie West aus einer besonderen Perspektive gezeigt, die gezeigten Bilder zeichnen sich wie folgt: Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg weiterlesen

Under the Silver Lake: neo-noir und moderne femmes fatales

Er scheint einer der aufstrebenden Jungregisseure Hollywoods zu sein, zumindest in Bezug auf seine Filmographie, denn mit einem Alter von 44 Jahren gehört er höchstens in Hollywood noch zur jungen Altersgruppe. David Robert Mitchell nutzte 2016 mit It Follows die Innovationsarmut des Horrorgenres aus, um nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Sein Film stellte in jenem Jahr den jährlich auftretenden Hype des Horrors dar, so wie es ein Jahr später Get Out tat und 2018 Hereditary oder It comes at Night. Heute, zwei Jahre später wagt er sich an ein wesentlich schwieriger zu meisterndes Genre heran. Under the Silver Lake lässt sich grob dem neo-noir Thriller zuordnen und zeigt Anleihen an Genre-Vertretern wie Brick oder auch David Lynchs Blue Velvet. Das recht seltene Auftreten dieser Filmgattung sowie Mitchells durchaus gelungener Versuch bieten genug Anlass die Stilrichtung genauer zu untersuchen. Under the Silver Lake: neo-noir und moderne femmes fatales weiterlesen