Stadtbilder: Repräsentation von Städten im Film

Die Abbildung des Wirklichen durch das Medium Film wird seit seiner Erfindung diskutiert, ob aus kritisch reflektierter oder inszenierend schöpferischer Perspektive. Werkzeuge wie etwa Kameraführung und Farbgebung auf der Bildebene, Musik und Sprache auf der Tonebene oder die narrative Verkettung von Bildern und Szenen ermöglichen es den Schöpfern um den Regisseur den Zuschauer mit diversen Repräsentationen zu konfrontieren. Gerade am Beispiel von Städten, lässt sich die Nähe (oder Ferne) dieser zu den realen Orten anschaulich diskutieren. Stadtbilder: Repräsentation von Städten im Film weiterlesen

Advertisements

Blogparade: Die 10 schönsten Filmposter

In der weiten Welt des Internets findet sich eine unendliche Vielfalt an von Fans gestalteten Filmplakaten: häufig kreativ und gelungen, manchmal weniger ansehnlich. Eine Gemeinsamkeit die sie jedoch fast alle verbindet ist die deutliche Abhebung von den originalen Plakaten, welche den Film tatsächlich bewerben. Diese erfüllen häufig generisch nur den auf die Zielgruppe abgestimmten Bewerbungszweck und verpassen die Chance gestalterisch und künstlerisch herauszustechen. Ihre Motive sind dabei häufig so einfallslos, sodass sich Ma-Go von Ma-Go Filmtipps herrlich darüber auslassen kann. Blogparade: Die 10 schönsten Filmposter weiterlesen

Blue Velvet: David Lynch’s seltsame Welt des Guten und Bösen

Nach der Rückkehr aus der Sommerpause: David Lynch’s Film Blue Velvet ist eine vielschichtige, in Teilen surreale Abhandlung menschlicher Konflikte. Die klassische Dichotomie Gut gegen Böse wird ebenso personifiziert und symbolisch aufbereitet wie das alles überragende Thema Traum gegen Realität. Es zeigen sich schon Mitte der 1980er Jahre Stilmittel und Interessen Lynchs, wie sie später noch in Twin Peaks auftauchen sollen. Lynch demontiert durch geschickte und teils ironisch plakative Mittel die perfekte Welt der amerikanischen Vorstadt und lässt den Zuschauer durch Kyle Maclachlans Augen hinter die Fassade blicken. Blue Velvet: David Lynch’s seltsame Welt des Guten und Bösen weiterlesen

The Fall: Kindliche Fantasie und die Macht des Kinobilds

Tarsem Singhs Film The Fall erzählt eine Geschichte in einer Geschichte: Ein ans Krankenbett gefesselter Schauspieler findet zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Freundin in einem ebenfalls im Krankenhaus untergebrachten kleinen Mädchen. Die Geschichten des melancholischen Roy und die begeisternde Fantasie von Alexandria verbinden Beide für die Dauer der Behandlungen. Sie schaffen sich selbst eine Zuflucht vor der Realität und ermöglichen es dem Regisseur, die gesamte Schönheit der Welt für den Zuschauer durch filmische Mittel neu zusammenzusetzen. The Fall: Kindliche Fantasie und die Macht des Kinobilds weiterlesen

James Bond: Postkoloniale Perspektiven auf 007

James Bond: Britischer Gentleman und Agent, auf der einen Seite Relikt der Ost-West-Trennung, auf der anderen Seite Repräsentant des modernen Großbritannien: Die teilweise auf von Ian Flemming verfassten Geschichten basierenden Filme durchlaufen in ihrem historischen Fortlauf eine Reihe an Weltanschauungen. Aus heutiger Perspektive scheinen vergangene Darstellungen einzelner Figuren und Minderheiten unverantwortlich und erniedrigend. Die Brille des Postkolonialismus hilft dabei, einige Filmbeispiele kritisch zu betrachten: James Bond: Postkoloniale Perspektiven auf 007 weiterlesen