Cinema Korea: Geschichten von Rache und dem Erfolg in Cannes

In der nächsten Woche starten in den deutschen Kinos rund 10 Filme. In der breiten Öffentlichkeit werden dabei vor allem die beiden großen Produktionen Hollywoods wahrgenommen. Insgesamt kommen vier von zehn Filmen aus den USA. Mit Jim Jarmuschs The Dead don’t die und dem neusten Ableger der Men in Black Reihe werden wieder einmal zwei amerikansiche Produktionen im Rampenlicht stehen. Dass dies am höheren Marketingbudget und an der Bekanntheit beider Marken liegt ist offensichtlich. Der Umstand dieser Dominanz im deutschen Kino soll an dieser Stelle auch gar nicht bewertet werden (dies geschah schon zu Genüge in einer mehrteiligen Artikelreihe zu Blockbustern). Da neben amerikansichen, deutschen, ab und zu französischen und vereinzelt skandinavischen Filmen jedoch andere Länder meist hinten anstehen, soll einer dieser zuunrecht unbekannten Produktionsstandorte etwas heller beleuchtet werden. Cinema Korea: Geschichten von Rache und dem Erfolg in Cannes weiterlesen

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Trailer: Spoiler oder Stimmungsvermittler?

Es ist mühselig einem unregelmäßigen Kinogänger zu erklären, dass ein Trailer nur wenig mit der Qualität des finalen Werks gemein hat. Dass nicht der Regisseur sondern die PR-Abteilung für die Inszenierung der Filmschnipsel zuständig ist und dabei nur sehr selten der Geist des Films eingefangen wird. Wo große Produktionen meist auf Epik und Effekthascherei setzen fällt das Budget bei kleinen Filmen meist so stark ab, dass die Trailer (oft im Gegensatz zum finalen Film) nicht gelingen. Trailer: Spoiler oder Stimmungsvermittler? weiterlesen

Oscars: Awards, Favoriten und Jubliäen

Da die in zwei Wochen anstehende Verleihung der Academy Awards zufällig fast auf das gleiche Datum fällt wie das zweijährige Jubiläum dieser Seite soll ein kurzer und nicht ganz objektiver Ausblick auf beide Ereignisse gewagt werden. Welches dabei den größeren Stellenwert in der Filmszene einnimmt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Oscars: Awards, Favoriten und Jubliäen weiterlesen

Reimagined: Hemingways The sun also rises

Ernest Hemingways erster Roman Fiesta, oder im Original: The Sun Also Rises, beschreibt den Lebensstil und die Umgänge der sogenannten verlorenen Generation, zwischen den undurchdringlichen Rauchschwaden des nach Pastis und Whiskey-Soda riechenden Pariser Nachtlebens, und den sonnendurchfluteten Buchenwäldern der baskischen Hügellandschaften. Schon im Jahr 1957 wurde das Werk mit Tyrone Powers und Ava Gardner in den Hauptrollen verfilmt, blieb der Vorlage aber ihre Tiefgründigkeit und lebendigen Milieus schuldig. Entgegen der öffentlichen Kritik an Zahl und Umfang gegenwärtiger Remakes ist die Reimagination dieses Werks durchaus einen Gedanken wert. Reimagined: Hemingways The sun also rises weiterlesen

Operation Kino: Montage ist kein Experiment – Gastbeitrag von Julia Mehr

Filmfestivals sind eine tolle Gelegenheit, seine Sehgewohnheiten zu brechen. Mein Highlight im Programm sind dann immer die Kurzfilmwettbewerbe. Denn gerade für Kurzfilme fehlt es meiner Meinung nach an Möglichkeiten der Distribution neben der Festival-Szenerie. Maximal werden Kurzfilme als Vorfilme zum Hauptfilm gezeigt. Dabei erzählen sie in kürzester Zeit eine Geschichte – und das ist eine Kunst! Operation Kino: Montage ist kein Experiment – Gastbeitrag von Julia Mehr weiterlesen