Cinema Korea: Geschichten von Rache und dem Erfolg in Cannes

In der nächsten Woche starten in den deutschen Kinos rund 10 Filme. In der breiten Öffentlichkeit werden dabei vor allem die beiden großen Produktionen Hollywoods wahrgenommen. Insgesamt kommen vier von zehn Filmen aus den USA. Mit Jim Jarmuschs The Dead don’t die und dem neusten Ableger der Men in Black Reihe werden wieder einmal zwei amerikansiche Produktionen im Rampenlicht stehen. Dass dies am höheren Marketingbudget und an der Bekanntheit beider Marken liegt ist offensichtlich. Der Umstand dieser Dominanz im deutschen Kino soll an dieser Stelle auch gar nicht bewertet werden (dies geschah schon zu Genüge in einer mehrteiligen Artikelreihe zu Blockbustern). Da neben amerikansichen, deutschen, ab und zu französischen und vereinzelt skandinavischen Filmen jedoch andere Länder meist hinten anstehen, soll einer dieser zuunrecht unbekannten Produktionsstandorte etwas heller beleuchtet werden. Cinema Korea: Geschichten von Rache und dem Erfolg in Cannes weiterlesen

Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg

Repräsentationen der deutschen Hauptstadt im Spielfilm sind vielfältig. Die diversen Genres die in ihr gedreht wurden sind ebenso breit gefächert wie die Epochen in denen diese Filme entstanden: Von Dokumentarfilmen der 1920er Jahre wie Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt über den deutschen Film der 1970er/80er Jahre – z.B. Der Himmel über Berlin – , bis hin zum gegenwärtigen Kino um Bridge of Spies oder Victoria. Es ist jedoch die Gegenüberstellung von Ost- und Westberlin in zwei Filmen um die Jahrtausendwende, die zwei teilweise verklärende Konzepte visualisiert. In Leander Haußmanns Filmen Herr Lehmann und Sonnenallee werden Ost wie West aus einer besonderen Perspektive gezeigt, die gezeigten Bilder zeichnen sich wie folgt: Berlin: Zwischen Ostalgie und Mythos Kreuzberg weiterlesen

Mauro Pinterowitsch: Im selben Boot und Atmosphäre im Kurzfilm

Große Epen mit mehreren Stunden Laufzeit wie Lawrence von Arabien, Doktor Schiwago oder The Good, The Bad and The Ugly ziehen die Zuschauer durch das Aufbauen einer eindrucksvollen Welt und ihrer ganz eigenen Stimmung in ihren Bann. Im selben Boot ist der erste Schritt in Richtung szenischer Film von Regisseur, DoP und Autor Mauro Pinterowitsch und zeigt in nur sieben Minuten, dass auch ein Kurzfilm durch dichte und glaubwürdige Atmosphäre überzeugen kann. Mauro Pinterowitsch: Im selben Boot und Atmosphäre im Kurzfilm weiterlesen

(Anti-)Heldenfiguren: Filmcharaktere gegen die Langeweile

Ob von Marvel Studios abgebildeten Superheldenhüllen, von alten Comedy-Größen in die Welt gerufene, austauschbare Gag-Lieferanten oder digital geschaffene Blech-Maschinen: Die Zahl an uninspirierten Filmfiguren und Protagonisten ist in der heutigen Zeit enorm. Da häufig anstelle der Charaktere, der Zuschauer im Mittelpunkt von Filmproduktionen steht, soll hier ein Blick auf herausstechende, interessante Figuren aus dem medium Film gelegt werden. Regisseur Rian Johnson kreiert mit Brick eine … (Anti-)Heldenfiguren: Filmcharaktere gegen die Langeweile weiterlesen